Unverträglichkeiten Teil 1
...Eigentlich trockene Biochemie. Aber die Biochemie funktioniert. Das habe ich am eigenen Leib erfahren, und an den Leibern meiner Patienten.
Zur Theorie:
Ausgangspunkt sind Entzündungsgeschehen im menschlichen Körper. Auslöser für solche Reaktionen sind mannigfaltig: Viren, Bakterien, Autoimmunprozesse oder Nahrungsmittel.
Dreh- und Angelpunkt hierbei ist das Immunsystem (hier der Bereich des angeborenen Immunsystems- es gibt noch das erworbene Immunsystem= Antikörper/Antigene). Die Abwehrzellen des Immunsystems, die Schutzpolizei unseres Körpers, kontrollieren permanent das Blut, um feindliche Stoffe aufzuspüren und zu eliminieren.
So werden feindliche Bestandteile regelrecht aufgefressen. Diese Abwehrzellen werden deshalb auch oft "Fresszellen" genannt. Sie heissen Neutrophile Granulozyten oder Monozyten (verschiedene weisse Blutzellen).
Die Aktivierung dieser Zelltypen kann bereits ein Vorläufer einer Entzündung sein, v.a. wenn der Immunkomplex gross genug ist.
Diese weissen Blutzellen bezitzen auf ihrer Oberfläche Rezeptoren, mit denen sie den Feind an sich heften, bzw. aus denen Kampf- und Signalstoffe ausgeschüttet werden. Diese Kampfstoffe töten nicht nur den Feind, sondern auch die eigenen Zellverbände, sog. Kollateralschäden entstehen (es herrscht tatsächlich Krieg). Es entstehen feine Läsionen im Gewebe, die dadurch Durchtrittstellen für Stoffe werden. Durch diese "Löcher" können z.B. schädigende Nahrungsbestandteile in das Blut gelangen (keine Makromoleküle- lediglich mikroskopische Bestandteile). Dadurch können kurzfristig Blutflüssigkeit und Schadpartikel in das umliegende Gewebe austreten- Ödeme bilden sich- Wasser wird eingelagert (bis zu 20 kg und mehr alleine an Wasser!!- es ist nicht alles Fett, was wiegt)
Durch die Gewebeentzündung werden wiederum Abwehrzellen angelockt- ein Teufelskreis beginnt.
Einer der maßgebenden Botenstoffe, die die Abwehrzellen freigeben, ist der Tumornekrosefaktor Alpha (TNF Alpha). Dieser heizt das Entzündungsgeschehen um eine Vielfaches an. TNF Alpha ist bekannt als Gegenspieler des Insulins. Es hemmt die Aufnahme von Zucker in die Zellen. Dadurch kommt es zu einem Überschuss an Blutzucker im Körper, was bedeutet, dass vermehrt Insulin produziert wird. Dies ist in zweierlei Hinsicht schädlich: zum einen ist das Überangebot auf Dauer toxisch, zum anderen füllen sich dadurch die Fettspeicher des Körpers (Fettzellen sind übrigens teilweise genetisch angelegt, teilweise werden sie aber auch in den ersten Lebensjahren "angezüchtet")
Der Körper füllt die Fettreserven und durch das überhöhte Insulin wird der Fettabbau blockiert (auch wenn Sport betrieben und herkömmliche Diäten gemacht werden!!!)
Hinzu kommt, dass adipöse Fettzellen in der Lage sind, selbst TNF Alpha zu produzieren (v.a. der "Speckbauch" kann dies- viszerales Fett).
Verstärktes Hungergefühl tritt ein. Der Teufelskreis weitet sich aus.Weitere Folgen: Diabetes Typ 2, Sauerstoffmangel, Leistungsabfall (z.B. bei Sportlern- hier ist auch die Regeneration nach Wettkämpfen beeinträchtigt), Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Arteriosklerose bis hin zu Schlaganfall und Herzinfarkt, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Neurodermitis, entzündliche rheumatische Erkrankungen.
Aber es gibt Abhilfe: Teil 2 erklärt wie...
(sonst wird das ganze zu lang.)
Zur Theorie:
Ausgangspunkt sind Entzündungsgeschehen im menschlichen Körper. Auslöser für solche Reaktionen sind mannigfaltig: Viren, Bakterien, Autoimmunprozesse oder Nahrungsmittel.
Dreh- und Angelpunkt hierbei ist das Immunsystem (hier der Bereich des angeborenen Immunsystems- es gibt noch das erworbene Immunsystem= Antikörper/Antigene). Die Abwehrzellen des Immunsystems, die Schutzpolizei unseres Körpers, kontrollieren permanent das Blut, um feindliche Stoffe aufzuspüren und zu eliminieren.
So werden feindliche Bestandteile regelrecht aufgefressen. Diese Abwehrzellen werden deshalb auch oft "Fresszellen" genannt. Sie heissen Neutrophile Granulozyten oder Monozyten (verschiedene weisse Blutzellen).
Die Aktivierung dieser Zelltypen kann bereits ein Vorläufer einer Entzündung sein, v.a. wenn der Immunkomplex gross genug ist.
Diese weissen Blutzellen bezitzen auf ihrer Oberfläche Rezeptoren, mit denen sie den Feind an sich heften, bzw. aus denen Kampf- und Signalstoffe ausgeschüttet werden. Diese Kampfstoffe töten nicht nur den Feind, sondern auch die eigenen Zellverbände, sog. Kollateralschäden entstehen (es herrscht tatsächlich Krieg). Es entstehen feine Läsionen im Gewebe, die dadurch Durchtrittstellen für Stoffe werden. Durch diese "Löcher" können z.B. schädigende Nahrungsbestandteile in das Blut gelangen (keine Makromoleküle- lediglich mikroskopische Bestandteile). Dadurch können kurzfristig Blutflüssigkeit und Schadpartikel in das umliegende Gewebe austreten- Ödeme bilden sich- Wasser wird eingelagert (bis zu 20 kg und mehr alleine an Wasser!!- es ist nicht alles Fett, was wiegt)
Durch die Gewebeentzündung werden wiederum Abwehrzellen angelockt- ein Teufelskreis beginnt.
Einer der maßgebenden Botenstoffe, die die Abwehrzellen freigeben, ist der Tumornekrosefaktor Alpha (TNF Alpha). Dieser heizt das Entzündungsgeschehen um eine Vielfaches an. TNF Alpha ist bekannt als Gegenspieler des Insulins. Es hemmt die Aufnahme von Zucker in die Zellen. Dadurch kommt es zu einem Überschuss an Blutzucker im Körper, was bedeutet, dass vermehrt Insulin produziert wird. Dies ist in zweierlei Hinsicht schädlich: zum einen ist das Überangebot auf Dauer toxisch, zum anderen füllen sich dadurch die Fettspeicher des Körpers (Fettzellen sind übrigens teilweise genetisch angelegt, teilweise werden sie aber auch in den ersten Lebensjahren "angezüchtet")
Der Körper füllt die Fettreserven und durch das überhöhte Insulin wird der Fettabbau blockiert (auch wenn Sport betrieben und herkömmliche Diäten gemacht werden!!!)
Hinzu kommt, dass adipöse Fettzellen in der Lage sind, selbst TNF Alpha zu produzieren (v.a. der "Speckbauch" kann dies- viszerales Fett).
Verstärktes Hungergefühl tritt ein. Der Teufelskreis weitet sich aus.Weitere Folgen: Diabetes Typ 2, Sauerstoffmangel, Leistungsabfall (z.B. bei Sportlern- hier ist auch die Regeneration nach Wettkämpfen beeinträchtigt), Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Arteriosklerose bis hin zu Schlaganfall und Herzinfarkt, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Neurodermitis, entzündliche rheumatische Erkrankungen.
Aber es gibt Abhilfe: Teil 2 erklärt wie...
(sonst wird das ganze zu lang.)
chaetzle - 9. Aug, 13:03
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks





Trackback URL:
http://gedankenspiele.twoday.net/stories/888025/modTrackback