... die Rettung aus dem Teufelskreis.
Natürlich bietet die Pharma Medikamente an, die den TNF Alpha blockieren- vornehmlich werden diese Präparate in der Rheumatologie und bei den entzündlichen Darmerkrankungen gegeben. Und das mit Erfolg. Und leider mit Nebenwirkungen. Aber wie so oft werden hier lediglich Symptome bekämpft. Das TNF Alpha wird vom Körper weiterhin produziert, durch die Medikamente wird es nur in Schach gehalten.
Eine andere, und meines Erachtens bessere Möglichkeit ist, dem Problem an der Wurzel zu begegnen. Und das geht nur, wenn man die auslösenden Faktoren eliminiert.
In diesem Fall die unverträglichen Nahrungsmittel.
Das Procedere ist eigentlich ganz simpel:
im Rahmen eines Blut-Tests wreden die Unverträglichkeiten erkannt, und der Betroffene muss sich für einige Monate an eine Ernährungsumstellung halten.
Die Ergebnisse sind überragend: innerhalb von wenigen Tagen bis zu einigen Wochen verschwinden Ausschläge, Entzündungen klingen ab, der Blutdruck sinkt, Fett verschwindet.
Zusätzlich verfeinert sich das Hautbild, die Darmtätigkeit reguliert sich, die Leistungsfähigkeit verbessert sich, man ist "fitter", man hat keine "Gelüste" (z.B. auf süss), Frauen werden schneller schwanger, die Potenz verbessert sich (mehr Lust, weniger Frust). Das allgemeine Wohlbefinden wird einfach besser.
Der Weg:
Das ANT- Konzept (ANT=Aktivierte Neutrophilen Test)
Man lässt sich von einem an das Labor angeschlossenen Therapeuten Blut abnehmen.
Dieses Blut muss innerhalb von 6-7 Stunden im Labor untersucht sein- ansonsten zerfallen die Blutzellen- das Blut wäre unbrauchbar. Im Labor wird das Blut in 96 Portionen unterteilt und
mit 92 standartisierten Lebensmittelextrakten versetzt. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit wird das Blut untersucht in Hinblick auf die Reaktionen der weissen Blutzellen. Sind die Blutzellen ducrh ein Lebensmittel aktiviert worden, sind Kampf- Und Botenstoffe frei gesetzt worden. Dadurch verändern die Zellen ihre Struktur (Volumen und Beladung). Dies wird vollautomatisch analysiert.
Die Ergebnisse werden mit den 4 übriggebliebenen Negativproben (die ohne Zusatz von Lebensmitteln) verglichen.
So entsteht eine Liste, die aktivierende Lebensmittel und neutrale Lebensmittel unterteilt.
Diese Liste ist nach dem Ampelprinzip dreigeteilt:
grün: unbedenklich (darf alles gegessen werden)
gelb: grenzwertig (sollte für 2-3 Monate gemieden werden)
rot: aktivierte Lebensmittel (sollten auf Dauer gemieden werden)
Der Erfolg liegt nun an der Disziplin des Patienten. Es sollten möglichst frisch zubereitete Mahlzeiten auf den Tisch kommen. Keine Fertignahrung, kein Fast-food. Auch wegen der versteckten Zusätze.
Zusätzlich wird angeraten, Sport zu machen (v.a. die, die abnehmen wollen- aber auch für andere ist es nur gesund).
Evtl werden Medikamente verordnet, oder begleitende Therapien angewandt.
Meine Erfahrungen:
Bis jetzt hatten alle Erfolg. Einschränkung: die sich daran gehalten haben. Von nichts kommt nichts. Aber es ist keine Diät, bei der man nicht satt wird. Man darf genug essen, man darf oft essen. (Kein Kalorienzählen, keine Fettaugen zählen, kein Trennen von Nahrungsmittelgruppen...)
Schwerer haben es Frauen über 40 (im Hinblick auf das Abnehmen). Dort spielen die Hormone oft Streiche. D.h. der Hormonhaushalt muss reguliert werden. Und das Abnehmen dauert etwas länger als bei anderen. Geduld.
Ansonsten sind teilweise über 15 Kilo in drei Wochen weg. Jetzt mag mancher sagen: "das ist doch nicht gesund"- doch das ist es in diesem Fall. Der Körper gibt nur so viel her, wie er kann. Und zu Beginn geht enorm viel Körperwasser weg. (eben bis zu 20 kg)
Das gilt für sehr Übergewichtige. Menschen mit Normalgewicht nehmen natürlich nicht so viel ab. An meinem Beispiel: ich habe noch ca. 4 kg abgenommen- dann war Stillstand. Jeder Mensch hat sein Wohlfühlgewicht, auf dieses pendelt sich der Körper ein. Eine sehr dünne Person z.B. würde nichts mehr abnehmen.
Wie sehr diese Methode der Wahrheit entspricht:
auch hier zwei Beispiele, wie der Körper reagieren kann: eine Patientin mit Übergewicht hatte abgenommen, hat dann ein Lebensmittel der roten Liste gegessen (Trauben- also kaum Kalorien!) -einen Tag später hatte sie zwei Kilo mehr auf der Waage.
eine Patientin mit chronischem Durchfall (ca. 10 mal am Tag)- hatte keinen Durchfall mehr, einmal falsch gegessen- sofortige Reaktion mit akutem Durschmarsch.
Auch "Hautpatienten" reagieren sofort. Falsch gegessen- Ausschlag.
Diese (Haut)Patienten sind übrigens die, die sich zu 100 % an den Plan halten- weil es ihr Äusseres stark beeinträchtigt (wer hat schon gerne offene Stellen im Gesicht oder sonstwo).
Am stärksten schummeln Übergewichtige und Diabetiker. Diese Gruppen sind undiszipliniert. (meine Erfahrung, und die von Kollegen- es sind natürlich nicht alle so)
Info zu dem Thema gibt es bei
http://www.well-tec.com - Das ist das einzige Labor in Deutschland (Wiesbaden), das diesen Test anbietet. Dort bekommt man auch die Adressen der Therapeuten, die dem Labor angeschlossen sind.